Ostara

Ostara - Frühlings-Tag-und Nachgleiche



Im Jahreskreis entspricht dieses Fest dem Morgenrot, dem Sonnenaufgang und dem Morgen.

Entsprechend kann man auch den Frühling als den großen "Sonnenaufgang des Jahres" sehen.
Ein Übergang ist auch immer eine Schwelle zur Anderswelt und zu ganz besonderen Energien.

Ostara, die Frühlingsgöttin

Ostara war das keltische Frühlingsfest und viele unserer heutigen Rituale zu Ostern haben ihren Ursprung im keltischen bzw. germanischen Brauchtum.
Ostara war sowohl keltische als auch germanische Frühlingsgöttin, sie bringt im Frühling Sonne, Licht, Leben und Wärme zurück und symbolisiert neues Wachstum und Wiedergeburt.

Sie ist die Tochter von Wotan. Ostara kämpft jedes Jahr gegen die Eisriesen des Winters und trägt schließlich den Sieg davon.

Bräuche

Das Ei:
Eine keltische Legende besagt, dass Ostara ein Ei zur Welt brachte und mehrere Jahrtausende lang zwischen ihren Brüsten aufbewahrte. Als die ersten Sprünge in der Schale waren, legte sie das Ei in der Dunkelheit ab. Aus dem Ei schlüpfte die Erde mit allen Pflanzen, Tieren und Menschen. Aus dem Eidotter entwickelte sich die Sonne.
Die Eier symbolisieren die Geburt der Welt und gleichzeitig das Erwachen des Frühlings als Zeichen des aufkeimenden Lebens.
Das Entzünden des Osterfeuers ist ein keltischer Brauch
Ebenso die Feldweihe, das Segnungsritual zur Vorbereitung der Äcker.

Einige Bauern weihen auch heute noch die Felder zu Frühlingsbeginn, dass die Ernte reichlich ausfallen möge und die Felder von Unwettern geschützt werden.

Auch Eier und Osterfeuer gibt es in unserer Zeit und erinnern an das keltische Fest.


Das Frühlingsfest der Kelten fand immer am gleichen Tag, dem 21. März, statt. Das christliche Osterfest ist am ersten Frühlingsvollmond (bez. Immer sonntags). Die Bräuche und Motive sind fast gleich, sogar der Name Ostern erinnert an Ostara.

Die Bräuche zu Ostern waren so tief in den Menschen verwurzelt, dass sie mit Einführung des christlichen Glaubens fast identisch übernommen wurden.

Ostara - die Wende



Ostara leitet eine Wende ein. In den Zeiten des Winters ist die Zeit des Pläneschmiedens. Nun bekommen wir neue Kraft durch die zunehmende Helligkeit und das Erwachen der Natur.

Jetzt ist die Zeit, die Ideen zu verwirklichen und neue Wege zu gehen. Wir werden aktiv. Wir gehen raus: nicht nur in die Natur, sondern auch aus uns.

Nach der langen Zeit Innenschau beginnt nun die Zeit der Orientierung nach außen.